Haltungsberichte-Schaben

überblick:

Elliptorhina chopardi
Elliptorhina javanica
 



Allgemeine Haltung: Ich halte meine Schaben als Haustier und nicht als Futter. Die Haltung ist relativ einfach. Ich benutze eine große Plastikbox aus dem Baumarkt.
Der Ursprüngliche Deckel wird mit Silikon oder Heißkleber festgeklebt, da diese beiden Arten Scheibenläufer sind und somit auch an der Decke laufen können.
An der Frontseite wird ein Haribodeckel eingeklebt. Somit ist das Ausbruchsrisiko stark minimiert. Auf der Rückseite kommen zwei große Rechtecke Metallgitter für die Belüftung rein.
Als Substrat benutze ich Kokoshumus. Mit ihm kann man sehr gut den Feuchtigkeitshaushalt regeln, da Humus gut das Wasser speichert. Ich sprühe einmal die Woche.
Walderde ist ungeeignet, außer man lässt sich nicht von den vielen Insekten stören, die in der Erde vorhanden sind.
Da sich diese Arten nicht eingraben, reicht eine Substrathöhe von 2cm aus. Die Luftfeuchtigkeit wird über das Substrat geregelt, die Lufttemperatur sollte bei 22-25°C liegen.
Um so geringer die Temperatur ist, desto schlechter ist die Vermehrung. Als Verseckmöglichkeiten dienen Eierkartons. Damit es jedoch besser aussieht, habe ich sie mit
Rindestücken abgedeckt, die auch sehr gerne angenommen werden. Eine Schale fürs Trockenfutter und eine Schale fürs Feuchtfutter vollenden die Einrichtung.
Ich habe noch eine Wasserdose mit Polyäthylen-Docht als Tränke reingestellt. Diese ist nicht zwingend notwendig, jedoch im Urlaub überlebenswichtig.

Zucht: Nach der Komplizierten Paarung von Männchen und Weibchen, trägt das Weibchen die Eierpakete in einer Genitaltasche (zumindest bei diesen Arten)
bis zum Schlupf. Es schlüpfen bis zu 50 Nymphen.
Nach der Einrichtung der Box/Terrarium dauert die Eingewöhnung der Schaben sehr lange. Daher dauert es einige Zeit, eh Nymphen zu sehen sind.

Nahrung: Schaben fressen fast alles. Die Proteine bekommen sie von mir durch trockenes Katzenfutter und Fischfutter. Außerdem gebe ich Haferflocken.
Obst und Gemüse bekommen sie je nach jahreszeitlichem Angebot. Es sollte jedoch stark darauf geachtet werden, dass das Obst und Gemüse frei von gespritzten Pestiziden
und Düngemittel sind. Flüssigkeit nehmen sie durch das zweimal in der Woche gegebenen Frischfutter auf.



 

 

Die Arten:


 

Herkunft: Madagaskar

Gröüe: 4cm

Sonstiges: Bei dieser Art sind die Nymphen relativ klein.
 








Herkunft: Madagaskar

Gröüe: 5cm

Sonstiges: Die Nymphen sind etwas größer als bei Elliphtohina chopardi.
 

 

                          Auf diesen beiden Bildern sind jeweils Nymphen zu erkennen.

 



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